Einfache Reglexionsfragen, die Dein Leben verändern werden
Lifestyle Powerfrauen ab 40

einfache Reflexionsfragen, die Dein Leben auch mit 40+ noch nachhaltig verändern werden

es ist ein sehr verbreiteter Irrglaube, dass große Veränderungen immer auch großer Veränderungen bedürfen. Vielmehr können wir große Veränderungen erreichen, indem wir uns ganz einfache Gewohnheiten zu eigen machen.

Eine gute Gewohnheit ist, sich immer mal wieder – am besten täglich bzw. situativ bestimmte, ganz einfache Reflexionsfragen zu stellen. Diese kleine Mikro-Gewohnheit kann auf jeden Fall jeder umsetzen und sie werden Dein Leben verändern:


1. Reflexionsfrage: „muss das jetzt sein?“

schlechte Angewohnheiten werden oft durch ein bestimmtes Ritual, eine bestimmte Tätigkeit oder eine Situation „getriggert“.

Zum Beispiel schenkst Du Dir jeden Morgen eine Tasse Kaffee ein und steckst Dir eine Zigarette an.
oder Du machst es Dir nach Feierabend auf der Couch gemütlich, schaltest den Fernseher an und machst Dir eine Tüte Chips auf (oder Du holst dir andere Snacks aus dem Schrank).
Und immer wenn Du im Supermarkt bist landest Du automatisch im Gang mit den Süßigkeiten, den Energy-Drinks, etc,

Oft haben wir rund um unsere schlechten Angewohnheiten längst Routinen entwickelt, die dazu führen, dass der Griff zur Zigarette, der Weg in das bestimmte Supermarkt-Regal oder der Snack-Teller schon ganz automatisch passieren, ohne dass wir da noch groß drüber nachdenken.


einfache Frage, große Wirkung

Wir alle haben schon die Erfahrung gemacht, dass es uns extrem schwer fällt und oft genug auch nicht gelingt, schlechte Gewohnheiten einfach „abzulegen“. Einerseits, weil diese Angewohnheiten uns kurzfristig etwas geben. Andererseits, weil wir sie unbewusst längst in eine komplette Routine eingebettet haben – es ist viel schwerer eine einzelne Tätigkeit in einem ganzen Prozess zu ändern.

Allerdings kannst Du mit dieser ganz einfachen Reflexionsfrage die Routine kurz unterbrechen und dann verändern. Jedes mal, wenn Du merkst, dass Du gerade wieder kurz davor bist im „Autopilot“ Modus irgendetwas zu tun, was Du Dir doch eigentlich abgewöhnen möchtest, stelle Dir die Frage: „muss das jetzt sein?“.

Muss die Zigarette, die Du gerade anstecken wolltest wirklich jetzt sein? Möchtest Du jetzt wirklich rauchen? Oder läuft da gerade einfach eine Gewohnheit auf „Autopilot“?

Muss die Tüte Chips, mit der Du gerade auf dem Weg zur Couch bist wirklich jetzt sein? Oder tun es heute Abend nicht auch Gemüse-Sticks aus Paprika, Gurke, Kohlrabi?

Mit der Frage „muss das jetzt sein“ schaltest Du Deinen inneren Autopiloten aus, der einfach gewohnheitsmäßige Handlungen ausführt. Die Reflexionsfrage führt in diesem Fall dazu, dass Du Dich jedes mal BEWUSST dafür aber vor allem auch dagegen entscheiden kannst, ein bestimmtes Verhalten durchzuführen.

Und du kannst so Deine schlechten Angewohnheiten leichter durch neue, gute Gewohnheiten ersetzen.

2. Reflexionsfrage „warum ist es besser… ?“

Eine kleine Frage mit großer Wirkung, wennn Du die Neigung hast Dinge aufzuschieben oder aus „Gründen“ Termine abzusagen/ ausfallen zu lassen. Sobald Du merkst, dass Dein Gehirn beginnt ausreden zu suchen oder wichtige Dinge, die Du erledigen wolltest auf morgen / übermorgen / schönes Wetter zu vertagen, dann stelle Dir selbst die Frage: „Warum ist es besser, heute zum Sport zu gehen statt morgen?“ oder „Warum ist es besser den Termin xyz heute wahrzunehmen?“

Unser Unterbewusstsein und Gehirn lieben klare Problemstelllungen. D. h. Du stellst Dir einmal bewusst diese Frage und sofort fängt Dein Unterbewusstsein automatisch an, nach Antworten zu suchen. Dabei brauchst Du selber gar nicht mehr aktiv darüber nachzudenken – Du kannst irgendetwas vollkommen anderes machen. Dein Unterbewusstsein wird Dir trotzdem immer wieder entsprechende Antworten liefern.. unter der Dusche, beim Einkaufen, beim Frühstück oder in der Mittagspause.

Die richtige Formulierung ist allerdings entscheidend

Damit es funktioniert ist die richtige Formulierung entscheidend:

  1. Frage nach dem richtigen Ergebnis: Würdest Du die Frage umformulieren und statt „Warum ist es besser…“ z. B. fragen würdest: „Was spricht dagegen, das heute zu erledigen?“ Dann wird Dein Unterbewusstsein Dir automatisch hunderte Gründe liefern, die dagegen sprechen eine bestimmte Sache sofort zu erledigen. Das wäre allerdings ein falsches Ergebnis. (Es sei denn, Dein Ziel wäre es endlich auch mal fünfe gerade sein lassen zu können..)
  2. Vermeide negative Formulierungen: Worte wie „nicht“, „keine“, etc. kann unser Gehirn nicht verarbeiten, weil sich diese Worte nicht visualisieren lassen. Stelle Dir mal vor, wie Du heute NICHT den Abwasch erledigst. Mit dieser Aufgabe ist unser Gehirn überfordert.. sofort entsteht das Bild, wie Du eben doch den Abwasch erledigst oder Dein Unterbewusstsein sucht statt nach Antworten nach einer Lösung für den Logik-Knoten.
  3. Vermeide den Konjunktiv. Stelle die Frage so konkret wie möglich. Stelle Dir vor, Du erstellst einen KI Prompt. Frage Dich z. B. : Warum ist es besser heute um 18 Uhr zum Sport zu gehen statt morgen? Bitte berücksichtige dabei Faktoren wie Wetter, Zeitaufwand und körperliche Befindlichkeiten.“ Sprich das Problem laut aus, oder schreibe es tatsächlich auf. Dein Unterbewusstsein wird – anders als die KI – etwas länger mit der Antwort auf sich warten lassen. Dir dafür aber über den Tag verteilt immer wieder entsprechende Antworten schicken.

3. Reflexionsfrage: „Was kann ich heute tun, um..?“

Eine gute Frage, um langfristige Ziele zu erreichen. „Was kann ich heute tun um, nächstes Jahr genug Geld für den Urlaub gespart zu haben?“ oder „Was kann ich heute tun, damit ich bis spätestens Ostern mein Wunschgewicht erreicht habe?“ oder „was kann ich heute tun um, neue Freundschaften zu schließen, alte Freundschaften zu pflegen? etc. etc.

Wichtig dabei ist, dass Du Dich auf maximal 1-2 Fragen/Ziele fokussierst und Dir genau diese Fragen regelmäßig (am besten täglich) stellst. Dein Unterbewusstsein weiß in der Regel sehr genau, was zu tun ist. Allerdings neigen wir oft dazu, dann zuviel auf einmal zu wollen. Täglich 5 Stunden joggen zu gehen, ist sicherlich ein gutes Mittel um langfristig sportlicher zu werden und abzunehmen. Allerdings wird das kaum mehr als ein guter Vorsatz bleiben. Daher auch hier: Statt der großen Vorsätze, ab sofort täglich irgendetwas zu tun oder nie wieder zu viel Geld auszugeben, etc. Setze lieber direkt auf eine tägliche, kleine Reflektionsfrage. Auch hier wieder, als würdest Du die KI mit einem Prompt füttern: „Was kann ich heute konkret tun um mein Ziel xyz zu erreichen?“

Auch hier funktioniert es am besten, sich die Reflexionsfrage laut selbst zu stellen und/oder direkt aufzuschreiben. Während Du selbst Dich mit ganz anderen Dingen beschäftigt sucht Dein Unterbewusstsein weiter nach Antworten und am Ende des Tages wirst Du höchstwahrscheinlich den ein oder anderen sehr konkreten Schritt getan haben.

Hast Du selber schon Erfahrungen mit solchen oder anderen Reflexionsfragen gemacht? Schreib‘ mir gerne Deine Erfahrungen und Fragen in die Kommentare, damit auch andere davon profitieren.


Alles rund um die Frage wie Du ganz einfach neue Gewohnheiten bildest, wie Du schlechte Gewohnheiten durch gute Gewohnheiten ersetzt, wie Du heute herausfindest, wer Du die nächsten 40+ Jahre sein möchtest und was Du dafür tun solltest, um diese Person dann auch zu werden, findest Du zukünftig hier im Blog.

Also schau doch gerne öfter mal hier vorbei. Und wenn Du meine Beiträge interessant findest, dann teile sie gerne in Deiner Community.

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